Capoeira in Aachen


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Was ist Capoeira?

Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst die vor ungefähr 300 Jahren von brasilianischen Sklaven entwickelt wurde. Ursprünglich praktizierten es die Sklaven, um unauffällig für den Ernstfall (Aufstand oder Flucht) zu trainieren.

Von den Sklavenhaltern war Kampftraining verboten, so dass die Ausübung als volkstümlicher Tanz getarnt wurde.

Daher enthält das heutige Capoeira nicht nur kämpferische Elemente, sondern auch sehr viel Tanz, Akrobatik und Spielerei.

 

 

Traditionell läuft das Spiel in der so genannten Roda (portugiesisch für Kreis) ab:

Alle Teilnehmer stehen in einem Kreis, wobei sich an einer Stelle dieses Kreises die Musiker versammeln.

Zentral sind dabei die Berimbau-Spieler, da das Berimbau den Rhythmus der Musik bestimmt.

 


Innerhalb des Kreises spielen zwei Capoeiristas miteinander. Zwischen beiden wird kein Wettkampf ausgefochten, sondern sie führen eine Art körperlichen Dialog aus.

Die Worte sind dabei die verschiedenen Offensiv- und Defensiv-Bewegungen.

Im Vordergrund steht dabei die Kooperation und nicht die Konfrontation.

 

Ebenso wie das Spiel in der Roda gehört es zur Capoeira das ein Capoeirista die Instrumente spielen kann und die Lieder singt.

 Capoeira kann und wird von Menschen aller Altersklassen ausgeübt. Es fördert Beweglichkeit und Rhythmusgefühl ebenso wie Körperbeherrschung und Kampfgeschick.

Capoeira ist eine Kunst.

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